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<pre>Mit fünf Siegen und sieben Unentschieden befindet sich 1899 mitten im Kampf um die Startplätze im Europapokal. Nach dem ersten Dutzend an Spieltagen belegten die Sinsheimer Rang sechs und liegen damit vor Top-Klubs wie beispielsweise dem BVB.  <p> In der Offensive hakt es besonders, daran konnte auch Walpurgis noch nichts ändern. In den drei Partien unter der Ã„gide des Neo-Trainers hat es nur für jeweils einen Treffer gereicht.  <p>  Ließen etwa noch die im Dezember eingefahrenen Punktgewinne in Leverkusen und Gelsenkirchen einen fortschreitenden Lernprozess erahnen; wischte das in der Schlussphase weggeschenkte 0:3 in Gladbach dann vor zwei Wochen wieder alle Anzeichen von Besserung vom Tisch. <p> When you're trying to give a post-match interview, but Rudi Völler crashes it… ? <p>  Da es danach auch noch gegen Darmstadt eine Schlappe in Charlottenburg setzte, ist die aktuelle Heimbilanz bis auf weiteres mit Vorsicht zu genießen; die jüngst eroberten Siege gegen Freiburg, Schalke und den HSV weisen das Olympiastadion nur bedingt als eine uneinnehmbare Festung aus.  </pre>


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<pre>Wir Wettfreunde sind derselben Ansicht: der Trainerwechsel wird angesichts der Misere beim HSV nicht gleich am Samstag zu einem Erfolg führen.  <p> Hertha BSC konnte in der vergangenen Saison nur fünf von 17 Heimspielen gewinnen und war damit das drittschlechteste Heim-Team der Bundesliga.  <p>  Wir Wettfreunde sehen es ähnlich: Hertha BSC hat einen guten Start ins Frühjahr erwischt und will seinen Lauf fortsetzen. <p> Sowohl die auf Rang vier geführten Gastgeber als auch die zweitplatzierten Geißböcke haben allerdings bereits zur Genüge bewiesen, völlig zu Recht ganz weit oben zu stehen. An der Spree steht somit zwar ein ziemlich wichtiger Dreier, aber nicht der hervorragende Gesamteindruck auf dem Spiel. <p>  Daheim gegen Mainz ist man schon mal in der Favoritenrolle. Dabei ist die Heimbilanz ausbaufähig.  </pre> 


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<pre> Basierend auf der – verglichen mit den 96ern – deutlich höheren Kaderqualität und ihrer eindrucksvollen Darbietung gegen den Vizemeister haben die Knappen diesbezüglich wohl die klar besseren Karten.  <p> Bereits diese gegenläufigen Statistiken lassen erahnen, dass Thomas Tuchel bei der Aufstellung in aller Gründlichkeit daneben griff; die vom BVB-Coach aufgebotene B-Elf zeigte sich dem plötzlich erwachten Kampfgeist der Lilien nicht einmal annähernd gewachsen.  <p>  Tröstete Coach Pal Dardai die insgesamt vorzeigbare Leistung in den offiziellen Statements über den vermasselten Punkte-Segen hinweg, hatte seine Hertha im Zuge der unnötigen Niederlage zugleich aber doch auch eine richtig gute Chance verpasst. <p>  Anders als beim geschätzten Hoffenheimer Kollegen, läuft es bei Thomas Tuchel derzeit wie geschmiert. Sogar aus der in letzter Zeit stark beanspruchten medizinischen Abteilung erreichten den BVB-Coach im Vorfeld auf den 6. Spieltag positive Nachrichten: Mittelfeldabräumer Sven Bender und Feingeist Marko Reus stehen nach überstandenen Verletzungen wieder zur Verfügung. Beide zählen schon in Hoffenheim wieder zum BVB-Kader. <p>  Die zahlreichen starken Auftritte der vergangenen Wochen haben gleichwohl schon zur Genüge die prinzipielle Ersetzbarkeit eines jeden Leistungsträgers demonstriert; entsprechend wird vom verbliebenen Rest sicherlich auch dieses Mal nur umso tatendurstiger in die Hände gespuckt.  </pre>


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<pre> Dabei hatte es in der Mercedes-Benz-Arena zunächst sehr gut ausgesehen. Maximilian Mittelstädt brachte die Gäste gegen offensiv harmlose Schwaben in der 38. Minute in Führung.  <p> Vier Punkte reichten der Hertha völlig aus, um zu den großen Gewinnern der englischen Woche zu zählen — und als wäre der aktuell eroberte sechste Tabellenplatz nicht schon genug, schaut nun mit dem HSV auch noch der Berliner Leib-und-Magen-Gegner im Olympiastadion vorbei.   <p> So hatte die selbstbewussten Kraichgauer zuletzt gegen Ingolstadt weder der frühen Rückstand noch ein verschossenen Strafstoß von Andrej Kramaric nennenswert aus der Ruhe bringen können. <p>  Vor allem Offensiv waren die Bremer über das gesamte Spiel kaum vorhanden, was nicht zuletzt auch der hohen Fehlpassquote (44 Prozent in Hälfte eins) geschuldet war.  <p> Anstelle der Geißböcke tun sich somit nun stattdessen die Freiburger als großer Nutznießer der Niederlagen-Schwemme im obersten Tabellendrittel hervor; weil nahezu alle besser platzierten Mannschaften patzten, fällt der hart erkämpfte Heimsieg gleich doppelt ins Gewicht.  </pre>


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<pre> Doch um diesen Eindruck auch zu bestätigen müssen die 1899er am 15. Spieltag gegen Hannover 96 nachlegen – im Idealfall mit einem Auswärtssieg.  <p> In den seit der Wiedereinführung der Relegation aufgeführten neun Ausgaben war lediglich Nürnberg und Düsseldorf ein solcher Coup auf gegnerischem Platz geglückt; in sämtlichen anderen sieben Fällen hatte der jeweilige Bundesligist dann auch in der Endabrechnung das bessere Ende für sich verbucht.  <p>  Diesen zufolge käme nämlich auch ein Berliner Auswärtsdreier keineswegs überraschend. Zumal die Brust der Hauptstädter momentan deutlich breiter als die der rheinischen Gastgeber sein dürfte. <p>  Folgerichtig scheint mir niemand anderes besser als Max Kruse dafür prädestiniert zu sein, den Torreigen in einem ansonsten völlig offen zu erwartenden Derby mit dem ersten Treffer zu eröffnen.  <p> Der Hamburger SV befindet sich hingegen in einer veritablen Krise, die am Wochenende Bruno Labbadia den Trainerjob gekostet hat. Der 50-Jährige wurde nach der 0:1-Pleite gegen den FC Bayern München entlassen. Die Anzeichen auf einen Trainerwechsel hatten sich aber bereits zuvor verdichtet.  </pre>


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